Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages, der die mehr als 60-jährige deutsch-französische Zusammenarbeit feiert, widmen sich Studierende der französischen Philologie dem Vorlesen und Singen. Die „Nuit de la lecture franco-allemande” möchte an die Kraft des Erzählens und der Stimme erinnern, die uns in andere Klang- und Bilderwelten entführen können.
Das Motto „Villes et campagnes – Stadt und Land” passt gut zu den Symbolen unserer beiden Länder, Paris und Berlin. Doch auch jenseits der Hauptstädte gibt es in Texten und Chansons noch viel zu entdecken, vor allem Geschichten von Zugehörigkeit und Sehnsucht. Wie sieht Landlust bei Flauberts Protagonisten aus? Wie ist die Insel Guadeloupe geografisch und kulturell einzuordnen – Stadt, Land, Frankreich? Paris und Berlin sind beide pulsierende Städte – jedoch nicht im Einklang. Und warum bekommt die kleine Zazie von Raymond Queneau die Pariser Metro nicht zu sehen?
Die Veranstaltung findet in französischer und deutscher Sprache statt und findet in Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Uni Münster statt.
Der Eintritt ist frei.
