Beratung, Internationales und Kultur (BIK)

Abteilung Beratung – Internationales –Kultur bezieht neue Räumlichkeiten.

Frischer Wind in der Bismarckallee 5: Die Abteilung Beratung – Internationales – Kultur (BIK) ist dieses Jahr vom Wilhelmskamp in die Bismarckallee 3 in die ehemaligen Räumlichkeiten des „Zwergenstübchens“ gezogen. Mit dem Standortwechsel rückt die Abteilung in die direkte Nachbarschaft des Hauptstandorts des Studierendenwerks Münster am Aasee.

„Wir freuen uns darauf, künftig noch enger mit unseren Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten und den Studierenden weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, betont Barbara Tepe-Wrasmann, die Abteilungsleiterin des BIKs.

Bereits Anfang des neuen Jahres stehen die Beraterinnen unter der neuen Adresse für eine persönliche Beratung zur Verfügung. Die alten Räumlichkeiten haben indes eine neue Verwendung gefunden: Das Campusradio „Radio Q“ wird dort einziehen.

Eine Collage zeigt ein Paar, das auf einer Slackline in einem Park balanciert, eine Frau, die an einem Schreibtisch arbeitet, und zwei Erwachsene mit einem Kind, die sich in einem Haus die Hände schütteln, wobei bunte Symbolgrafiken überlagert werden.

Eindrücke unserer Veranstaltungen im Video

Info Icon
Im Jahr 2024 haben 257 Veranstaltungen stattgefunden.

Studentin Viktoria Ili erzählt von ihrem Ehrenamt als Familientutorin beim Studierendenwerk

„Kinder gehören zu unserer Gesellschaft und doch gibt es immer wieder Orte, an denen sie nicht willkommen sind, weil sie als ‚zu laut‘ oder ‚zu wild‘ empfunden werden. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem sie willkommen sind.“ Viktoria Ili arbeitet seit drei Jahren neben ihrem Studium der Erziehungswissenschaften als Familientutorin in der Abteilung Beratung, Internationales und Kultur. In ihrem Ehrenamt organisiert sie Veranstaltungen für studierende Eltern.

Kinder können einfach Kind sein

„Mir ist es besonders wichtig, abwechslungsreiche Veranstaltungen anzubieten“, erklärt die 34-Jährige. „Kinderyoga, Lesenachmittage, Armbänderknüpfen oder Ausflüge in den Tierpark – Hauptsache es ist kunterbunt!“ Gemeinsam mit Anna Koopmann, der Koordinatorin für den Bereich „Studieren mit Kind“, plant Viktoria Ili zu Beginn jedes Semesters verschiedene Aktivitäten. Dabei ist jedes Kind herzlich willkommen. Da die Aktionen vom Bereich mitfinanziert werden, sind viele der Veranstaltungen für die Familien oft auch kostenlos. Neben den vielen kleineren Veranstaltungen, die sie über das Semester plant, hat für Viktoria Ili das Kinder-Sommerfest am Schlossplatz einen besonderen von Bedeutung. „Kinder können dort einfach Kinder sein“, erklärt die angehende Erziehungswissenschaftlerin. „Es gibt Kinderschminken, Popcorn, eine Hüpfburg und eine Band – alles vor der wunderschönen Kulisse des Schlosses.“ Zusammen mit Anna Koopmann, dem AStA, dem Gleichstellungsbüro der Universität Münster und der FH Münster organisieren sie das Fest seit einigen Jahren. „Dieses Jahr musste das Fest aufgrund einer Unwetterwarnung verschoben werden“, erklärt sie. „Aber wir haben es dann einfach später in unseren Räumlichkeiten in der Steinfurter Straße nachgeholt. Das war zwar nicht so, wie wir es kannten, aber es war trotzdem schön es gemacht zu haben und die Leute zu sehen.“

Austausch mit Eltern

Mit den Eltern in Kontakt zu treten bereitet der 34-Jährigen besonders viel Freude. „Ich bin sehr offen und vernetze mich gerne. Als Mutter einer vierjährigen Tochter komme ich leicht ins Gespräch. Wenn man als Studentin zum ersten Mal Mutter wird, ist das eine große Veränderung, und es entstehen viele Fragen: Wo kann ich stillen? Kann ich mein Kind zur Vorlesung mitbringen? Wie reagieren die Dozierenden? Ich möchte den Eltern zur Seite stehen und hilfreiche Tipps geben.“ Bei schwierigeren Fragen springt Anna Koopmann ein – und auch hier funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend, wie Viktoria Ili betont. „Das Team ist wirklich toll, vor allem weil es Verständnis für mich als Mutter hat. Wenn mein Kind krank ist, kann ich mich krankmelden, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass das negativ aufgenommen wird. Das nimmt mir viel Druck.“ Viktoria Ili schätzt auch, dass sie ihre 4-jährige Tochter immer mit zu den Veranstaltungen mitnehmen kann. „Sie weiß mittlerweile genau, was zu tun ist“, lacht sie. „Sie findet es cool, überall dabei zu sein und zwischen den anderen Kindern zu spielen. Aber natürlich ist es für mich eine Herausforderung, den Spagat zwischen der Leitung der Veranstaltung, dem Vernetzen mit Eltern und Kindern und gleichzeitig für meine Tochter da zu sein, zu meistern.“

Austausch mit Eltern

Mit den Eltern in Kontakt zu treten bereitet der 34-Jährigen besonders viel Freude. „Ich bin sehr offen und vernetze mich gerne. Als Mutter einer vierjährigen Tochter komme ich leicht ins Gespräch. Wenn man als Studentin zum ersten Mal Mutter wird, ist das eine große Veränderung, und es entstehen viele Fragen: Wo kann ich stillen? Kann ich mein Kind zur Vorlesung mitbringen? Wie reagieren die Dozierenden? Ich möchte den Eltern zur Seite stehen und hilfreiche Tipps geben.“ Bei schwierigeren Fragen springt Anna Koopmann ein – und auch hier funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend, wie Viktoria Ili betont. „Das Team ist wirklich toll, vor allem weil es Verständnis für mich als Mutter hat. Wenn mein Kind krank ist, kann ich mich krankmelden, ohne mir Sorgen machen zu müssen, dass das negativ aufgenommen wird. Das nimmt mir viel Druck.“ Viktoria Ili schätzt auch, dass sie ihre 4-jährige Tochter immer mit zu den Veranstaltungen mitnehmen kann. „Sie weiß mittlerweile genau, was zu tun ist“, lacht sie. „Sie findet es cool, überall dabei zu sein und zwischen den anderen Kindern zu spielen. Aber natürlich ist es für mich eine Herausforderung, den Spagat zwischen der Leitung der Veranstaltung, dem Vernetzen mit Eltern und Kindern und gleichzeitig für meine Tochter da zu sein, zu meistern.“

Studentin Viktoria, Familientutorin beim Studierendenwerk

Finanzielle Hilfe in Notlagen

Eine Person mit hellbrauner Jacke und beiger Mütze hält eine grün-weiße Mensa-Karte an ein schwarzes Scangerät in einer modernen Inneneinrichtung.

Freitisch

Eine kostenlose Aufladung der Mensakarte in Höhe von 50 €, wenn das Kartenguthaben unter 10 € liegt. Dafür werden Kontoauszüge der letzten 3 Monate, die Semesterbescheinigung und der ausgefüllte Freitisch-Antrag vorgelegt.

2024 wurden 87 Freitische bewilligt.
Eine Person in schwarzer Uniform serviert in einer Cafeteria ein Gemüsepfannengericht mit einer Portion weißem Reis auf einem Teller. Die Person trägt eine Uhr und ein Armband an ihrem linken Handgelenk.

Kinderteller

Studierende können ihre Kinder (bis 14 Jahren) in Bistros und Mensen mitnehmen. Diese bekommen dort kostenlos eine kindgerechte Portion. Dieser Ausweis ist ein Semester gültig. Dafür werden die Geburtsurkunde des Kindes, die Semesterbescheinigung und das ausgefüllte Formular benötigt.

2024 wurden 32 Kinderteller-Ausweise bewilligt.
Eine Nahaufnahme der Hand einer Person, die einen Stift hält und ein Formular oder Dokument auf einem Tisch ausfüllt. Der Hintergrund ist unscharf, so dass der Fokus auf der Hand und dem Papierkram liegt.

Notfallstipendium

In besonderen Härtefällen kann ein einmaliger Zuschuss gewährleistet werden. Ein Anspruch besteht nicht. Weitere Informationen werden in einem persönlichen Beratungsgespräch besprochen.

2024 wurden 18 Notfallstipendien bewilligt.
Eine Frau mit langen hellbraunen Haaren lächelt in die Kamera, während sie neben einem Regal mit Dokumenten oder Formularen steht und eines in der Hand hält.

Darlehen

Studierende ohne Anrecht auf BAföG, die in eine unverschuldete Notlage geraten, können ein zinsloses Darlehen anfragen. Diese Anfrage wird intensiv als Einzelfall geprüft. Das Darlehen kann nur in akuten Notsituationen angeboten werden.

2024 wurden 4 Darlehen bewilligt.

Beratungszahlen im Trendverlauf

Info Icon
Die Abteilung BIK hat im Jahr 2024 728 Beratungen durchgeführt.
Ein junger Mann sitzt an einem Tisch, lächelt und hält einen Stift in der Hand, während er sich mit einer anderen Person unterhält, was auf ein freundliches und engagiertes Gespräch oder eine Mentorensitzung schließen lässt.
Beratung zu folgenden Themen
- Studienbeginn und -abschluss
- hochschul- und sozialrechtliche Fragen
- persönliche und soziale Probleme
- Stromspar-Check
- Wohnen
- Finanzen
Suche
Leichte Sprache

Die Abteilung BIK ist an einen neuen Ort umgezogen.

Die neue Adresse ist die Bismarckallee 3.

Dort bekommst du Hilfe und Beratung für dein Studium.

Die Mitarbeiter helfen dir bei vielen verschiedenen Fragen.

Sie beraten dich zum Thema Geld oder zum Thema Wohnen.

Im Jahr 2024 gab es über 700 Gespräche zur Beratung.

Das Studierendenwerk hilft auch Studenten mit Kindern.

Deine Kinder bekommen in der Mensa ein kostenloses Essen.

Das nennt man Kinderteller.

Es gibt auch Treffen für Eltern und Kinder.

Dort könnt ihr zusammen basteln oder Ausflüge machen.

Hast du im Moment sehr wenig Geld für dein Essen?

Dann kannst du einen Freitisch beantragen.

Dann bekommst du 50 Euro für deine Karte in der Mensa.

In schweren Notfällen gibt es auch Kredite ohne Zinsen.