Nachhaltigkeit

Gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft

Nachhaltigkeit ist uns beim Studierendenwerk Münster ein besonderes Anliegen. Deshalb setzen wir in verschiedenen Bereichen konkrete Maßnahmen um. Dazu gehören die Zusammenarbeit mit regionalen Partnerinnen und Partnern, ein bewusster und bedarfsgerechter Umgang mit Lebensmitteln sowie der Einsatz von Arbeitskleidung, die nach OEKO-TEX® zertifiziert ist.

Hier findest du einen Überblick über unsere aktuellen Maßnahmen und Projekte.

Drei junge Erwachsene mit Rucksäcken fahren an einem sonnigen Tag im Freien Fahrrad, lächeln und reden miteinander. In der Hand der einen Person ist ein Helm zu sehen. Dekorative grüne und blaue Kreisgrafiken überlagern das Bild.

Unsere Auszeichnungen und Kooperationen

Eine Person gibt mit einem Löffel schwarze Oliven in eine Schüssel mit frischem Salat, der Rucola und gehacktes Gemüse enthält, an einer Selbstbedienungs-Salatbar.

Nachhaltigkeit in unseren Mensen

Mensa-Besuch? Bring dein eigenes Geschirr mit!

Keine Zeit, in der Mensa zu essen? Kein Problem! Bring einfach deine eigene Dose und deinen eigenen Becher mit und nimm dein Essen und dein Getränk darin mit.

Unsere Küchenleitungen planen die Speisen so effizient, dass möglichst wenig Reste übrigbleiben. Lebensmittel, die wir nicht weiterverwenden dürfen, werden durch unsere Kooperation mit dem foodsharing e.V. gerettet. Die ehrenamtlichen „Lebensmittelretterinnen“ und „Lebensmittelretter“ holen regelmäßig übrig gebliebenes Essen ab, wodurch wir unsere Lebensmittelabfälle deutlich reduzieren können.

Unsere Teams in den Mensen und Bistros tragen Arbeitskleidung, die nach OEKO-TEX® zertifiziert ist.

In der Mensa am Aasee gibt es bereits einen Trinkwasserspender, und wir planen, bald auch weitere Mensen und Bistros damit auszustatten.

Wir setzen auf regionale Produkte und arbeiten eng mit Partnerinnen und Partnern zusammen, die sich alle im Umkreis von 50 km um Münster befinden:

  • Kartoffeln von der Münsterlandknolle
  • Milch und Milchprodukte vom Hof Große Kintrup
  • Brot und Brötchen von der Bäckerei Kiepenkerl
  • Rindfleisch vom Hof Keil
  • Schweinefleisch vom Hof May
  • Limonaden von liba
  • Wasser und Schorlen von Salvus und Sawell
  • Frische Eier vom Hof Brüning Südhof
  • Spargel und Erdbeeren vom Hof Lütke Zutelgte
  • Haferdrinks von Ährenbrüder
  • Bier von der Pinkus Brauerei
Eine grüne Wolkenform mit der chemischen Formel CO₂ in weißen Buchstaben, die für Kohlendioxid steht und umwelt- oder klimabezogene Themen symbolisiert.
Ein grünes Wassertropfensymbol mit H2O in weißer Schrift darin.

Klimabewusst essen – einfach mit dem KlimaTeller

Der KlimaTeller ermöglicht es dir, deine Mahlzeiten unter dem Gesichtspunkt der Klimafreundlichkeit gezielt auszuwählen und soll es dir damit erleichtern, in der Mensa klimafreundlicher zu essen. Erkennbar ist der KlimaTeller im Speiseplan am KlimaTeller-Logo.

Ein Gericht wird mit dem KlimaTeller ausgezeichnet, wenn es mindestens 50 % weniger CO2e-Emissionen verursacht als ein vergleichbares Gericht. Dabei werden die CO2e-Emissionen aller Zutaten auf dem Teller berücksichtigt, die bei ihrer Herstellung vom Acker bis in die Küche entstehen. So kannst du auf einen Blick sehen, welche Speisen besonders klimafreundlich sind.

Mit dem 5-Symbole-Bewertungssystem kannst du auf einen Blick erkennen, wie klimafreundlich ein Produkt, ein Gericht oder eine einzelne Zutat ist. Die Bewertung reicht von 5 = sehr gut bis 1 = sehr schlecht und zeigt dir, wie hoch die CO2e-Emissionen im Vergleich zu ähnlichen Lebensmitteln sind.

Die Eaternity-Datenbank (EDB) enthält CO2e-Äquivalente, Werte und Einheitsprozesse für alle gängigen Lebensmittel auf der Grundlage von Saisonabhängigkeit, Anbauverfahren, Transport, Konservierung und Verarbeitungsmodellen.

Hier wurde ein Treibhausmodell entwickelt, das die CO2e-Emissionen im Zusammenhang mit der Beheizung von Gewächshäusern sowohl in der biologischen als auch in der traditionellen Landwirtschaft bestimmt. Die einzelnen Werte für CO2e sind das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Quantis World Food Database, Universität Zürich (UZH), Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ), Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), ecoinvent v3.6, Agribalyse, Agrifootprint, Peer-Review-Literatur, Berichte (graue Literatur), extrapoliert; oder basieren auf Eaternity-eigenen Recherchen, die nachträglich angepasst wurden, um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Die EDB ist eine der größten und umfassendsten Datenbanken, die CO2e-Berechnungen für Lebensmittelprodukte weltweit durchführt. Sie umfasst Nährwerte, den Fußabdruck der Wasserknappheit und unseren Health Score zur Bewertung der gesundheitlichen Risikofaktoren deines Nahrungsmittelkonsums.

Weitere Informationen zum Eaternity CO2-Footprint auch unter: https://eaternity.org/foodprint/

Drei Metallschalen auf einer Salatbar mit Nudelsalat, frischem Blattspinat und geraspelten Karotten, jeweils mit Metallzange zum Servieren.

Häufige Fragen zum Thema Nachhaltigkeit

Die Mensa Bispinghof wurde 2026 von PETA mit dem Status „Silber“ für ihr veganes Angebot ausgezeichnet. Auch die Mensa am Ring erhielt 2023 3 von 5 Sternen und zählt zu den vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands. Wir sind zudem Mitglied der Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Münster“ und arbeiten seit 2017 mit dem foodsharing e.V. zusammen, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Wenn du dein Essen mitnehmen möchtest, kannst du eine geeignete eigene Dose mitbringen und das Essen darin einpacken lassen. Informiere dich außerdem vorab über das Speisenangebot und wähle eine Portion, die deinem Bedarf entspricht. So können Verpackungen und übrig gebliebene Speisen vermieden werden.

Unsere Küchenleitungen planen die benötigten Mengen bedarfsgerecht, damit möglichst wenig übrig bleibt. Nicht ausgegebene Lebensmittel, die sich noch für die Weitergabe eignen, werden regelmäßig von Ehrenamtlichen des foodsharing e. V. abgeholt.

Ja, in der Mensa am Aasee ist bereits ein Trinkwasserspender installiert. Wir planen, auch weitere Mensen und Bistros mit Trinkwasserspendern auszustatten, um den Einsatz von Einwegplastikflaschen zu reduzieren.

Wir arbeiten mit verschiedenen regionalen Partnern zusammen, darunter:

  • Kartoffeln von der Münsterlandknolle
  • Milch und Milchprodukte vom Hof Große Kintrup
  • Brot und Brötchen von der Bäckerei Kiepenkerl
  • Rindfleisch vom Hof Keil
  • Schweinefleisch vom Hof May
  • Frisches Gemüse und Obst von Manss
  • Schokoriegel von GEPA
  • Limonaden von liba
  • Wasser und Schorlen von Salvus und Sawell
  • Frische Eier vom Hof Brüning Südhoff

In Zusammenarbeit mit NAHhaft e. V. und eaternity beziehen wir Informationen zu den CO₂e-Emissionen der eingesetzten Lebensmittel in die Speiseplanung unserer Mensen ein. Die verfügbaren Daten ermöglichen es uns, Gerichte hinsichtlich ihrer CO₂e-Emissionen zu vergleichen und diese Informationen bei der Planung zu berücksichtigen.

Teile uns gerne deine Fragen, Ideen oder Vorschläge zu unseren Maßnahmen und Projekten mit. Nutze dafür einfach die unten angegebenen Kontaktdaten. Wir freuen uns auf deine Nachricht.