Unsere Mensen machen mit bei der bundesweiten Initiative der Studierendenwerke „Rettet die Knolle!“.
Warum diese Initiative?
Im Jahr 2025 gab es in vielen Regionen eine besonders gute Kartoffelernte – eigentlich eine erfreuliche Nachricht. Gleichzeitig konnten Markt und Nachfrage die großen Mengen nicht vollständig aufnehmen: Lager wurden schnell voll, Preise gerieten unter Druck und nicht alle Kartoffeln konnten als Lebensmittel verkauft werden. Dadurch werden überschüssige Mengen teilweise energetisch verwertet oder bleiben unverkäuflich, obwohl sie grundsätzlich für den Verzehr geeignet wären. Die Initiative „Rettet die Knolle!“ setzt genau hier an: Wir möchten die Kartoffel als Lebensmittel wieder sichtbarer machen, Lebensmittelpotenziale nutzen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Studierendenwerke: Verantwortung liegt in deren DNA
Studierendenwerke sind seit jeher Teil der sozialen Infrastruktur an Hochschulen. Tag für Tag versorgen sie Studierende bezahlbar und verlässlich – und tragen gleichzeitig Verantwortung für Ressourcen, Qualität und Nachhaltigkeit. „Rettet die Knolle!“ macht sichtbar, wofür Studierendenwerke stehen: nicht nur wirtschaften, sondern wertschätzen. Nicht nur versorgen, sondern gestalten.
So läuft die Aktion ab
Die bundesweite Aktion startet rechtzeitig im ersten Halbjahr 2026, bevor Lagerbestände kritisch werden können. Begleitet wird sie durch ein einheitliches Marketing, das eine klare Wiedererkennung an allen Hochschulstandorten ermöglicht. Ein gemeinsames Logo und Design sowie digitale Vorlagen erleichtern die Umsetzung vor Ort und sorgen für einen konsistenten Auftritt.
Geplant sind unter anderem: Kartoffel-Aktionsgerichte und Kartoffelwochen in Mensen und Cafeterien, eine bundesweite Rezept-Reihe mit praxistauglichen und budgetfreundlichen Kartoffelgerichten. Hintergrundberichte und Impulse zu Erzeugerbetrieben und regionaler Landwirtschaft, Informationen zur Vielfalt der Kartoffel sowie Tipps zur Resteverwertung und begleitende Inhalte für digitale Kanäle, um die Aktion kontinuierlich sichtbar zu machen.
Wirkung messbar machen – ohne Bürokratie
Um die Wirkung der Initiative transparent zu dokumentieren, wird pro Studierendenwerk eine zentrale Kennzahl erhoben, die das Potenzial der Kartoffelverwertung in den Mensen abbildet. Die Datengrundlage ermöglicht eine Auswertung nach Studierendenwerk und zeigt, wie viel zusätzliches Kartoffelpotenzial durch die Aktion erschlossen wurde – ohne dass die Umsetzung in Detailarbeit ausartet.
Also macht mit und esst die Knollen!