Einblicke
Erste Treibhausgasbilanz veröffentlicht
Mit der erstmaligen Erstellung der ersten Treibhausgasbilanz hat das Studierendenwerk Münster einen wichtigen Schritt unternommen, um die eigenen Emissionen transparent zu erfassen. Im Interview fasst Catharina Calvez, Referentin für Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmanagement, die Bilanz zusammen.
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Der Bereich Nachhaltigkeit hat 2025 erstmals eine Treibhausgasbilanz erstellt. Was kann man sich darunter vorstellen?
Ziel der Treibhausgasbilanz ist es, die Emissionen des Studierendenwerks systematisch zu erfassen und transparent darzustellen. Die Bilanz basiert auf Daten aus dem Jahr 2023 und wurde nach dem internationalen Standard des Greenhouse Gas Protocols erstellt. Sie dient als Grundlage, um gezielt Maßnahmen zur Emissionsreduktion abzuleiten.
Wie hoch sind die ermittelten Emissionen insgesamt? Welche Bereiche tragen am meisten zu den Emissionen bei?
Der Gesamtausstoß liegt bei 8.324 Tonnen CO₂-Äquivalente. Diese Zahl gibt uns erstmals einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Emissionsquellen innerhalb des Studierendenwerks. Die größten Anteile entfallen auf die Gastronomie mit 42 Prozent und den Bereich Wohnen mit 38 Prozent. Weitere 14 Prozent entstehen in den übrigen Bereichen des Studierendenwerks. Diese Verteilung zeigt deutlich, wo die zentralen Ansatzpunkte für zukünftige Reduktionsmaßnahmen liegen.
Warum hat die Gastronomie die größten Emissionsanteile?
Der Hauptanteil der Emissionen entsteht durch den Einkauf von Lebensmitteln. Insbesondere tierische Produkte wie Fleisch und Milchprodukte sind emissionsintensiv. Pflanzliche Produkte weisen im Vergleich deutlich geringere Emissionswerte auf.
Es wird unter anderem auch von Kältemitteln gesprochen. Welche Bedeutung haben diese?
Kältemittel sind in gastronomischen Anlagen, wie Kühlschränke, Tiefkühltruhen, Zapfanlagen, Klimaanlagen, unverzichtbar, da sie im Kältekreislauf Wärme aufnehmen und abtransportieren, um eine dauerhafte Kühlung zu gewährleisten. Dadurch wird die Einhaltung der Kühlkette und damit die Lebensmittelsicherheit gewährleistet. Aufgrund der Beschaffenheit unserer Anlagen haben wir relativ hohe Kältemittelverluste, sie machen etwa 6 Prozent der Gesamtemissionen aus. Obwohl die eingesetzten Mengen vergleichsweise gering sind, haben diese Stoffe ein sehr hohes Treibhauspotenzial.
Wie geht es nach dieser ersten Bilanz weiter?
Die Treibhausgasbilanz für 2023 bildet die Grundlage für unsere weitere Arbeit im Bereich Nachhaltigkeit. Für das Jahr 2025 ist bereits eine Fortsetzung geplant, um Entwicklungen sichtbar zu machen.
Strategie-Workshop zu Gesundheit und Künstlicher Intelligenz
Beim jährlichen Strategie-Workshop kamen die Fachbereichs- und Abteilungsleitungen des Studierendenwerks Münster dieses Mal zu den Themen „Gesundheit im Studierendenwerk“ und „Künstliche Intelligenz“ zusammen. Dabei ging es unter anderem um aktuelle Entwicklungen bei Krankenständen und Altersstrukturen sowie um bereits umgesetzte Maßnahmen zur Stärkung der Beschäftigtengesundheit. Auch das Thema „Gesundes Führen“ spielte eine wichtige Rolle, insbesondere mit Blick darauf, wie Führungskräfte zu einem gesunden Arbeitsumfeld beitragen können.
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Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Chancen und Herausforderungen von KI. Diskutiert wurde, wie KI Arbeitsprozesse sinnvoll unterstützen kann, ohne den persönlichen Kontakt zu Studierenden und Mitarbeitenden zu ersetzen.
In Arbeitsgruppen wurden außerdem Ideen gesammelt, wie interne Abläufe, Kommunikation und Strukturen verbessert und gesünder gestaltet werden können. Der Workshop gab damit wichtige Impulse für die weitere Zusammenarbeit im Studierendenwerk Münster.
Vorbereitet und moderiert wurde die Veranstaltung von Kathrin Aupers und Robin Drees aus der Abteilung Organisation/Personal/Recht.
Betriebsausflug nach Düsseldorf
Nach über acht Jahren hat das Studierendenwerk wieder einen Betriebsausflug durchgeführt. Mit mehr als 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ging es nach Düsseldorf, wo ein vielfältiges Programm zur Auswahl stand. Ob Altstadt-Tour, ein Besuch im japanischen Viertel, eine Fahrradtour oder eine Rhein-Schifffahrt – die Teilnehmenden konnten zwischen verschiedenen Aktivitäten wählen und so den Tag individuell gestalten.
„Ziel des Tages war es, das Miteinander zu stärken und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen“, betont Personalratsvorsitzender Markus Becker, der gemeinsam mit Kathrin Aupers aus dem Bereich Organisation/Personal/Recht die Organisation übernommen hatte.
Der Ausflug war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und bot viele schöne gemeinsame Momente abseits des Arbeitsalltags. Zum Abschluss kamen alle noch einmal im Studierendenwerk Düsseldorf zusammen, wo bei einem gemeinsamen Essen der Tag in entspannter Atmosphäre ausklang.