Kinderbetreuung
Die Bezuschussungen für die Kitas lagen im Jahr 2025 bei 2.469 Mio. €.
Neue Perspektiven für die Kita Tausendfüßler
Seit vielen Jahren ist klar, dass die Kita des Studierendenwerks Münster einen neuen Standort braucht. 2025 ist nun eine konkrete Perspektive in Sicht: Am Aasee soll bis Ende 2028 ein neues Gebäude entstehen, für das das Studierendenwerk die Trägerschaft übernimmt. Über die Planungen, die Bedeutung des Standorts und die nächsten Schritte spricht Kerstin Bürgel, Trägerbeauftragte der Kindertagesstätten im Studierendenwerk Münster.
Warum ist der geplante Neubau für die Kita so wichtig?
Das bisherige Gebäude besteht in seiner Grundstruktur seit 1969 und ist langfristig keine tragfähige Lösung mehr. Verschiedene Alternativen wurden geprüft, etwa gemeinsam mit der Universität oder dem Uniklinikum, konnten aber vor allem wegen der hohen Baukosten nicht umgesetzt werden. Jetzt gibt es eine konkrete Perspektive: Die Stadt Münster hat uns ein neues Projekt vermittelt. Am Aasee, in der Nähe des Mövenpick-Hotels, wird das Bistum Münster ein Gebäude errichten, für das wir die Trägerschaft übernehmen. Die Fertigstellung ist derzeit für Ende 2028 geplant.
Warum wurde das Studierendenwerk Münster für diesen Standort berücksichtigt?
Wir stehen seit langer Zeit mit der Stadt Münster im Austausch, weil klar war, dass wir für unsere Kita eine verlässliche Zukunftslösung brauchen. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das besondere Profil unserer Einrichtung: Wir bieten Kinderbetreuung speziell für studierende Eltern an. Dieses Angebot ist in Münster besonders und macht den Standort im Umfeld der universitären Einrichtungen sehr sinnvoll.
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Hat der neue Standort also auch langfristig Zukunft?
Ja, davon gehen wir aus. Die Stadt prüft neue Kita-Standorte derzeit sehr genau. Auch unser Vorhaben wurde entsprechend bewertet. Dabei wurde bestätigt, dass im Zentrum weiterhin Bedarf besteht und der Standort am Aasee gut geeignet ist. Durch die Lage bleibt die Kita sowohl für studierende Eltern als auch generell für Familien im Einzugsgebiet attraktiv.
„Ein schöneres Ende hätte man sich für diese ganzen Jahre der investierten Arbeit nicht vorstellen können.“
Wie soll die neue Kita aussehen?
Vorgesehen ist eine viergruppige Einrichtung. Wichtig ist uns dabei, dass die Struktur flexibel bleibt. Wir gehen davon aus, dass insbesondere der Bedarf an U3-Plätzen weiterhin hoch sein wird. Gleichzeitig müssen wir auf künftige Veränderungen bei Kinderzahlen und Betreuungszeiten reagieren können. Genau diese Anpassungsfähigkeit wird in den kommenden Jahren immer wichtiger.
Was zeichnet den neuen Standort besonders aus?
Die Lage ist außergewöhnlich. Das Gebäude wird am Aasee – im Grünen und zugleich sehr gut erreichbar – entstehen. Für Familien ist das ein attraktives Umfeld, und auch für die Kita selbst eröffnet der neue Standort viele Möglichkeiten.
Konnten Sie die Planungen mitgestalten?
Ja, wir konnten unsere Vorstellungen einbringen, etwa mit Blick auf Architektur und Ausstattung. Im aktuellen Entwurf wurden viele unserer Wünsche berücksichtigt. Ein schöneres Ende hätte man sich für diese ganzen Jahre der investierten Arbeit nicht vorstellen können.