Gastronomische Einrichtungen

2.133.763
Essen wurden im Jahr 2025 verkauft
32,46 %
des verkauften Essens enthielten Fisch und Fleisch
25,85 %
der verkauften Gerichte waren vegetarisch
41,69 %
der verkauften Gerichte waren vegan
Collage mit einem Teller mit Pommes frites und einem Burger, einer Gruppe von Personen, die an einer Cafeteria-Theke Essen auswählen, der Außenseite eines Gebäudes mit der Aufschrift Mensa und verschiedenen Symbolen aus dem Bereich Essen.
Info Icon
2025 besuchten über 2,3 Millionen Kundinnen und Kunden unsere gastronomischen Einrichtungen.
Außenbereich des Deck 11 im Freien mit kariertem Boden, Holztischen, schwarzen Stühlen, Kerzen und Lichterketten. Topfpflanzen schmücken die Tische, und eine überdachte Terrasse führt zu weiteren Sitzgelegenheiten im Freien. Abendliches Ambiente.

Eröffnung Deck 11

Auf dem Dach des Hier und Jetzt wurde im Juli die neue Pop-up-Bar „Deck 11“ erfolgreich eröffnet. Das Angebot der Bar umfasst eine Auswahl an Bieren, Weinen, Longdrinks, Spritzgetränken sowie alkoholfreien Getränken. Ergänzt wurde die Getränkekarte durch sogenannte „Boffles“, bei denen es sich um im Waffeleisen zubereitete süße oder herzhafte Brioche-Buns handelt.

„Mit der Einführung von „Deck 11“ wird das bestehende gastronomische Angebot gezielt erweitert und um ein modernes, temporäres Bar-Konzept mit saisonalen Highlights ergänzt.“ so Thomas Prudlik,  Fachbereichsleiter der Gastronomischen Einrichtungen.

Eine Person hält eine Mensa-Karte an ein Kartenlesegerät in der Nähe eines Computerbildschirms, wahrscheinlich um eine Zahlung vorzunehmen oder eine Dienstleistung in einer Mensa oder Einrichtung in Anspruch zu nehmen.

Keine Bargeldzahlung mehr in Mensen und Bistros

Das Studierendenwerk Münster stellte ab Mitte März den Zahlungsverkehr in sämtlichen Mensen, Bistros und Cafés vollständig auf bargeldlose Verfahren um. „Ziel dieser Maßnahme war es, die Abläufe an den Kassen effizienter zu gestalten, Wartezeiten zu reduzieren und den Service für die Gäste insgesamt zu verbessern“, betont Thomas Prudlik.

Seit der Umstellung konnten Zahlungen ausschließlich mit der MensaCard, dem Studierendenausweis sowie mit Giro- oder Kreditkarten vorgenommen werden. Auch die Aufladung der MensaCard und der Studierendenausweise wurde im Zuge dieser Umstellung angepasst. Seit Mitte März erfolgt die Aufwertung an den Kassenplätzen nur noch mittels Giro- oder Kreditkarte sowie über Online-Verfahren. Für Gäste, die weiterhin Bargeld verwenden wollen, besteht die Möglichkeit, eine MensaCard zu erwerben. Diese ist gegen eine einmalige Gebühr von 5 Euro erhältlich.

Ein Tischschild in deutscher Sprache wirbt für den KlimaTeller, der auf Mahlzeiten mit 50 % weniger Emissionen und 100 % Genuss hinweist. Die Menschen im Hintergrund sind unscharf, was auf ein Restaurant oder Café schließen lässt.

Auslobung des Projektes „KlimaTeller in der Mensa“

Seit Anfang Juli 2025 schmücken drei neue Symbole die Speisepläne. Sie zeigen auf einen Blick, welche Gerichte klimafreundlicher sind als vergleichbare Standardgerichte. „Mit der neuen Kennzeichnung schaffen wir Transparenz und ermöglichen es, beim Mittagessen eine bewusste, klimafreundliche Wahl zu treffen“, erklärte Catharina Calvez, Nachhaltigkeitsmanagerin des Studierendenwerks.

Reale Auswirkungen des Fleischkonsums aufgezeigt

Hinter diesen Icons steht das Projekt „KlimaTeller in der Mensa“, ein bundesweites Verbundvorhaben von NAHhaft e. V. und Greentable e. V., das in Kooperation mit Eaternity entwickelt worden war. Das KlimaTeller-Symbol erhalten ausschließlich Gerichte, deren CO₂-Bilanz mindestens 50 % besser ist als die vergleichbarer Mahlzeiten. Dabei wurde der gesamte Entstehungsprozess berücksichtigt – von der Erzeugung der Zutaten bis zum fertigen Gericht. Ergänzend geben zwei weitere Symbole Aufschluss über den Treibhausgasausstoß (CO₂-Wolke) und den Wasserverbrauch (Wassertropfen) eines Gerichts. Beide sind farblich abgestuft und reichen von grün (besonders niedrig) bis rot (überdurchschnittlich hoch).

Einführung verlief weitestgehend reibungslos

„Eine der größten Aufgaben bestand darin, die einzelnen Gerichte korrekt zu erfassen und die Rezeptdaten präzise anzupassen“, berichtete Shanthosh Soundararajan, Sachbearbeiter und Systembetreuer in den Gastronomischen Einrichtungen. Zudem wurde geplant, künftig auch unabhängig vom Projekt verstärkt auf die Klimafreundlichkeit der Speiseplanung zu achten.

Eine geräumige, moderne Mensa mit orangefarbenen Theken und mehreren Essensstationen. Die Leute laufen umher, einige mit Tabletts, was eine lebhafte und geschäftige Atmosphäre schafft. Der Boden ist aus Holz und der Raum ist hell erleuchtet.

Einsatz von KI in der Mensaplanung

Die Auslastung der Mensen unterliegt starken Schwankungen, wodurch die Planung von Bestellmengen und Speisenzubereitung erschwert wird. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Studierendenwerks wurde Ende 2025 daher eine KI-gestützte Software zur Unterstützung der Einkaufs- und Produktionsplanung in den Mensen eingeführt. Das Unternehmen better bites entwickelte dafür eine Softwarelösung, die auf Basis von Faktoren wie Wetter, Semesterzeiten, Vorlesungsplänen und historischen Verkaufszahlen präzise Prognosen erstellt. Das Studierendenwerk unterstützte das Start-up dabei mit einer Vielzahl an Daten.

Die Anwendung wurde zunächst in der Mensa am Aasee getestet. Mit Erfolg: Sie ermöglicht kurzfristige Vorhersagen zur Gästezahl sowie zur Nachfrage einzelner Gerichte und unterstützt damit die Entscheidungsfindung der Küchenleitungen. Insgesamt zeigte sich, dass der Einsatz der Software genauere Bedarfsprognosen und effizienteren Lebensmitteleinkäufen unterstützen kann. Zudem konnte sich das Küchenteam aufgrund der Planungssicherheit besser auf Stoßzeiten vorbereiten. Im nächsten Schritt ist vorgesehen, die Software stärker in bestehende Systeme zu integrieren und Prozesse weiter zu automatisieren.

Essenszahlen Mensen im Jahr 2025

Mensen Verkaufte Essen
Mensa am Ring  621.888
Mensa am Aasee 520.203
Mensa Da Vinci 233.263
Mensa Bispinghof 228.753
Mensa Steinfurt 98.419
Summe 1.702.526

Essenszahlen Bistros im Jahr 2025

Bistros Verkaufte Essen
Bistro KaBu 44.443
Bistro Oeconomicum 70.809
Bistro Denkpause 98.090
Bistro katho 10.799
Bistro Durchblick 32.419
Bistro Pi Keine warme Mittagsverpflegung
Summe 256.560
Suche
Leichte Sprache

Du kannst beim Studierendenwerk Münster an vielen Orten essen.

Es gibt dort Mensen und Bistros.

Im Jahr 2024 wurden fast 2 Millionen Essen verkauft.

Besonders beliebt ist das Essen ohne Fleisch.

Fast die Hälfte von allen Gerichten war vegan.

Die Mensa am Bispinghof hat einen Preis für ihr gutes veganes Essen bekommen.

Es gibt jetzt neue Kassen zum selbst bezahlen.

Diese Kassen nutzen einen klugen Computer.

Dadurch musst du nicht mehr so lange warten.

Das Bistro Oeconomicum wurde umgebaut.

Dort gibt es jetzt neue Möbel und es ist gemütlicher.

Im Sommer haben viele Menschen zusammen Fußball geschaut.

Das war im Café Hier und Jetzt am Aasee.

Dort haben die Fans gemeinsam gejubelt.